Den eigenen Namen suchen als Trend

Zwei Drittel der Internetnutzer haben sich schon selbst geyasnit oder gegoogelt, also ihren eigenen Namen in eine Suchmaschine eingegeben. Das war das Ergebnis einer Umfrage, welche die BITKOM vor einigen Monaten veröffentlich hat. Die regelmäßige Kontrolle der Informationen zum eigenen Namen im Netz gilt, zumindest für einen großen Teil der damaligen Umfrageteilnehmer, als Teil des eigenverantwortlichen Umgangs mit dem Internet.

Über OnlineMarketing.de bin ich nun auf eine aktuelle Umfrage von trackur gestoßen, die zeigt, dass das Thema weiterhin brandaktuell ist. Internetnutzer wollen wissen, was über sie im Netz zu finden ist. Und sie nutzen zu diesem Zweck regelmäßig Suchmaschinen wie Yasni oder Google.

Die Ergebnisse der Umfrage sind hier in einer übersichtlichen Grafik zusammengefasst:

  • 46 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, innerhalb der letzten 24 Stunden nach dem eigenen Namen gesucht zu haben.
  • 27 Prozent haben innerhalb des letzten Monats nach dem eigenen Namen gesucht
  • 5,4 Prozent gaben an, dass sie noch nie nach dem eigenen Namen gesucht haben

10 thoughts on “Den eigenen Namen suchen als Trend”

  1. * … ich gehöre auch zu denjenigen, die immer mal nachschauen, was das Internet so alles über mich weiß 😉 und mich interessiert, wie man da wieder raus kommt, wenn man z.B. nicht mehr einem Verein o.ä. angehört. Beste Grüße * Elfi *

  2. Kontrollieren, was über einen im Netz steht, kann man ja mit Yasni sehr gut. 😉 Aber Informationen wieder aus dem Netz zu löschen, ist teilweise unmöglich. Daher ist ein regelmäßig Monitoring und aktives Online Reputation Management so wichtig.

  3. Lach, Elfi – ja so ist das mit der Jugend – die haun mit Wörtern um sich, da musste Herrn Googl bemühn, der dir hilft. Also Florian meint, dass du regelmäßig prüfen sollst, was über dich im INet steht und darauf achtest, was du gezielt über dich im INet verbreitest, weil davon dein guter Ruf im Inet abhängt. Also, so versteh ich es zumindest 😉

    LG Marina

  4. Kontrollieren ist das eine: Dafür gibt es auch bei Yasni verschiedene Werkzeuge; aber fast noch wichtiger ist das Gegensteuern – also das AKTIVE Arbeiten an dem Bild, das andere Internetnutzer von einem bekommen.

    Man kann einerseits versuchen alte und unangenehme Informationen aus dem Netz zu bekommen. Das ist oft mühsam – oder zumindest mühsamer als das damalige Erstellen. Andererseits kann man auch dafür sorgen, dass potentielle Kunden nur das finden, was sie finden sollen. Nachgewiesenermaßen schauen sich die Suchenden bei google beispielsweise nur die erste Seite an. Geblättert wird nur, wenn die erste Seite nicht sofort die gesuchte Information liefert.

    Da Yasni-Suchergebnisse sehr oft auf der ersten Google-Seite stehen, kann man mit relativ geringem Aufwand sein Yasni-Exposé so in Schuss bringen, dass dort nur die „guten“ Informationen stehen. Bevorzugt gleich auf der ersten Seite, denn ich fürchte, auch bei Yasni wird nicht oft im Exposé geblättert. 😉

    Passivität reicht in den seltensten Fällen – aktives Reputationsmanagement kann tatsächlich helfen, sich auch mit einer etwas angestaubten Internetvergangenheit aktuell zu präsentieren.

    Herzliche Grüße aus dem Support

    Jenny Florstedt

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