Jeff Jarvis ist hier im Blog ein guter Bekannter und ein immer wieder gern gesehener Gast. Dem US-amerikanischen Journalisten und Professor haben wir bereits im Februar 2010 einen Artikel zum Thema Privatsphäre-Paradoxon in Deutschland gewidmet. Im Sommer 2011 ging es dann mal wieder um das deutsche Privatsphäre-Paradoxon. Was genau ist mit dem Privatsphäre-Paradoxon, welches aus Jarvis’ Sicht gerade Deutschland so stark betrifft, eigentlich gemeint?
Ganz einfach:
Zu einem bestehen (einige) Deutsche darauf, die Häuser bei Google Street View verpixeln zu lassen, allerdings gehen (einige) andere Deutsche ohne Probleme gemischt und nackt in die Sauna. Das verwundert Jeff Jarvis, der sich gegen übertriebenen Datenschutz im Netz einsetzt.
Das Thema Reputation ist hier im Blog ja immer mal wieder ein Thema. Sei es, wenn Yasni in der Literatur als Referenz zu diesem Thema erwähnt wird, oder wenn es um die Bestimmung von Einflussfaktoren für die Reputation einer Marke im Netz geht. Nun gibt es wieder spannendes zum Thema Online Reputation, und zwar aus dem Hause Microsoft. Eine Umfrage unter 5.000 Internetnutzern im Auftrag von Microsoft anlässlich des am 28. Januar stattfindenden Europäischen Datenschutztags zeigt, dass weniger als die Hälfte der Nutzer über die Folgen ihres Verhaltens im Web nachdenken.
Bereits 16% der deutschen Nutzer geben an, dass sie bereits negative Konsequenzen durch das Verhalten anderer im Web erfahren haben. Während die meisten deutschen Internetnutzer (95%) angeben, mehrere Vorkehrungen zu ergreifen, um ihre Online-Profile zu verwalten, berücksichtigen lediglich 49% der Erwachsenen und 39% der Kinder und Jugendlichen die langfristigen Auswirkungen ihrer Web-Aktivitäten auf die Online-Reputation.
“Kein vernünftiger Mensch würde nackt auf den Marktplatz gehen, das “digitale Entblößen” aber scheint weit verbreitet zu sein und die Folgen oftmals unterschätzt, das zeigen auch die Ergebnisse der Microsoft-Studie.”, sagt Dr. Jo Groebel, Direktor des Deutschen Digital Instituts.
In einem spannenden Gastbeitrag konnten wir hier im Blog zuletzt sehen, wie Yasni als Reputationsradar für Ärzte eingesetzt werden kann. Heute beschreibt uns eine Yasni-Nutzerin aus der Schweiz, wie sie unser Exposé nutzt, um neue Aufträge an Land zu ziehen und sich mit interessanten Personen, Geschäftskontakten und potentiellen Kunden zu vernetzen.
Anita Estermann ist selbstständige Typografin und bietet unter aedesign.ch typografische Dienstleistungen für Printmedien an. Schaut selbst, wie und mit welchem Erfolg sie Yasni bisher verwendet hat:
“Seit etwas mehr als 1 Jahr arbeite ich selbstständig als Typografin. Da mein Werbebudget klein ausfällt, wollte ich eine Alternative zu teuren Inseraten finden. Die Welt soll ja wissen, dass es meine Dienstleistung und mein Unternehmen gibt.
Ich fing mit Xing an, ein Netzwerk aufzubauen und konnte so viele Kontakte bis nach Deutschland und Österreich knüpfen. Durch das «Netzwerkeln» spinnen sich Fäden über das World Wide Web und so kam ich auf Yasni. Spannenderweise wurde ich gleich nach meiner Registrierung von anderen Mitgliedern willkommen geheißen. Sogleich wurden meine Links, die im Exposé aufgelistet werden, als «glaubwürdig» eingestuft.
Es ist wieder Zeit für ein kleines, aber feines Yasni-Update. Seit Ende der letzten Woche haben wir unsere Suchergebnisseiten zu Namen noch etwas feingeschliffen. Die meisten von euch haben es sicher schon bemerkt: in der linken Navigationsspalte gibt es ganz frisch eine Box, die die verschiedenen Bezeichnungen der einzelnen Rubriken auf der Ergebnisseite zu Namen enthält. Sinn des Ganzen ist es, unsere Ergebnisseiten (noch) leichter erfassbar zu machen und zum (noch) tieferen Stöbern zu animieren. In der Rubrikenbox sieht man direkt, aus welchen Bereichen die Ergebnisse zur durchgeführten Personensuche stammen.
Im Falle des frischgebackenen Golden Globe-Gewinners George Clooney sieht das so aus:
Wenn ihr in der linken Box auf eine Rubrik, z.B. auf “News” klickt, scrollt die Ergebnisseite automatisch auf die betreffende Rubrik. Probiert es mal aus! weiter lesen »
Ich gebe es zu, die Headline ist etwas holprig. Nun ja. Kurz vor Weihnachten hatten wir in einem Blogbeitrag erklärt, wie man schnell und einfach sein Xing-Profil mit dem Yasni-Button aufwerten kann. Die Resonanz auf unseren Artikel war super, vielen Dank für das Feedback und die vielen Kommentare und Rückmeldungen. Und wie versprochen stellen wir heute einige Xing-Profile vor, die unter dem Punkt “Über mich” nun mit dem Exposé-Button aufwarten. Ich hoffe, wir haben niemanden vergessen. Falls doch, bitte einfach kurz melden, ok?

