56 Prozent der Internetnutzer kontrollieren die eigenen digitalen Spuren

Immer mehr Menschen ist der eigene gute Ruf im Netz wichtig. Negative Informationen zur eigenen Person und zum eigenen Namen können schnell Auswirkungen auf Beruf oder Privatleben haben. Es ist also wichtig zu wissen, was genau im Netz zum eigenen Namen zu finden ist. Der erste Eindruck zählt ja meistens. Zum Schutz der eigenen Reputation sollte man also regelmäßig überprüfen, welche Informationen zum eigenen Namen im Netz abrufbar sind und möglicherweise schaden könnten.

Die Mehrzahl der Internetnutzer macht das laut der neusten Studie des Pew Research Centers bereits: 56 Prozent der Internetnutzer geben regelmäßig den eigenen Namen in eine Suchmaschine wie Yasni oder Google ein, um sich einen Überblick über die eigenen digitalen Spuren zu verschaffen.

magnifying lens on the laptop keyboard in blue light

Zum Vergleich: im Jahr 2001 waren es hier erst 22 Prozent, die der eigenen Reputation im Netz eine solche Beachtung geschenkt haben. Damals wurde vermutlich häufig eher aus Gründen der Neugier und Eitelkeit nach dem eigenen Namen gesucht. Das hat sich mittlerweile doch deutlich geändert, da es heute eher als nachlässig oder naiv eingestuft werden kann, wenn man die eigenen digitalen Spuren vollkommen vernachlässigt.

Aber kann man das wirklich glauben, dass immer noch 44 Prozent der Internetnutzer den eigenen Namen noch nie in eine Suchmaschine eingetippt haben wollen? Vielleicht doch noch etwas falsch verstandene Scheu.

(Bild: © Vasina Nazarenko – Fotolia.com)

16 thoughts on “56 Prozent der Internetnutzer kontrollieren die eigenen digitalen Spuren”

  1. Ich möchte auch repräsentiert mit meinen Namen in den Blogs sein , die ich veröffentliche und auch
    die Leser sollen wissen,das ich mich
    politisch und sozial meine Meinung darbringe.
    Eine Demokratie und ihre Regierungen müssen
    auch Kritik vertragen was politisch und sozial in
    unsrem Land abläuft.
    Wenn ich schreibe, dann unter meinen wahren Namen und
    nicht unter einen Pseudonym.
    Unter einen Decknamen zu schreiben zeigt nicht gerade
    von einer aufrechten Haltung und Zivilcourage.
    Was ich auch einigermaßen befremdlich befinde,
    das auch fast nur unter einen Decknamen die
    Petitionen im Bundestag veröffentlicht werden.
    Entweder zeige ich Rückgrat oder ich lasse es sein.
    Schimpfen und mit unsachgemäßen Argumenten ist meistens
    eine Stilblüte derer, die sich sonst nicht aus der
    Deckung wagen.
    Vor allen finde ich Ihre neue Seite gut.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dietmar Anzer

  2. @Peter Demel: vielen Dank für den Kommentar. Die eigenen Spuren im Netz sollte man auf jeden Fall kennen. Mit Yasni kann man diese ja auch schnell und einfach überprüfen.

    @Dietmar Anzer: Was haben denn Pseudonyme mit den Zahlen aus dem Artikel oben zu tun?

  3. Es hat schon was zu tun, wenn ich unter meinem
    eigenen Namen schreibe
    Es zeigt hier, das jemand unter seinen Namen für
    das gerade steht wovon er einsteht.
    Wenn ich oft in verschiedenen Blogs lese wie die
    Schreiber oft mit ordinären Ausdrücken über manche
    Personen herziehen ist das nur unter einem
    Decknamen möglich.
    Leider vermisse ich unter den Schreibern oft eine
    gewisse Ausdrucksweise, Argumente nicht in sachlicher
    Form darzubringen zu können und oft nur in
    Wutanfällen, Meinungen unter den Decknamen zu veröffentlichen.
    Unter einen Decknamen kann man besser über andere
    Personen herziehen als es unter eigenen Namen möglich wäre.

  4. Ja, das stimmt natürlich. Bei Kommentaren in Blogs sollte man sich immer als Person zu erkennen geben und so auch zu seiner Meinung stehen. In Ihrem Fall vermisse ich dann aber noch das Foto. 😉

  5. Übrigens Herr Schütz steht mein Bild im Blog wenn Sie auf meinem Namen anklicken,
    gleich neben den Bild vom Karl Anzer.
    Ich kann ja mein Bild nochmals einscannen.

  6. @Herr Anzer: Ich meinte hier das Bild direkt in den Kommentaren. Das kleine Bild rechts, bei Ihnen nur der Platzhalter für den Gravatar. Ihren Namen kann man ja hier im Blog auch nicht anklicken, da Sie keinen Link hinterlegt haben.

  7. Lieber Herr Schütz,
    Bild kann ich mit meinem Scanner nicht hier ablegen,weil er nur das Bildformat“tif“ als Bilddatei abspeichert.
    Dieses Format kennt Yasni nicht an.
    Wenn Sie antworten wollen auf meinen Blog, dann
    gehen Sie mit der Maus auf Antworten, dann können
    Sie Ihren Kommentar ablegen.
    Wo ist hier das Problem?

  8. Schauen Sie sich doch mal das Tool Gravatar an. Da müssen Sie nicht extra ein Bild scannen und hochladen. Einmal gemacht, wird dann automatisch Ihr Bild bei allen Kommentaren in allen Blogs angezeigt. Sehr praktisch. 😉

    Und ich weiss jetzt natürlich nicht, welchen Scanner Sie haben. Aber eigentlich hat jeder neuere Scanner die Möglichkeit, Scans auch in gängigen Formaten wie JPG oder PNG abzuspeichern.

    Aber das Kommentieren in Blogs geht natürlich auch ohne Bild. Sieht aber irgendwie schöner aus, oder? Und ein ordentliches Foto schafft auch Vertrauen und gibt der persönlichen Reputation einen kleinen Schub.

  9. Ich gehöre seit kurzem auch dazu, nachdem ich festgestellt habe, das es über mich 56.000 Einträge gab, fast alle nicht von mir und fast alle mit falscher Kanzleiadresse – die war teilweise über 10 Jahre alt!!!

  10. Hallo Frau Grüner,

    dann Herzlich Willkommen! 😉

    Ja, das Netz vergisst so schnell nichts. Und mit Yasni können Sie schnell und einfach herausfinden, an welchen Stellen im Netz es veraltete Einträge zu Ihrer Person gibt und dann direkt dort um Korrektur oder Löschung bitten.

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