Facebook und der gesunde Menschenverstand

Alles, was im Netz gepostet wird, sollte gut überlegt sein. Denn wer sich öffentlich im Netz äußert mit Aussagen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, kann hinterher nicht ein Recht auf Vergessen geltend machen. Soweit nichts Neues. Aktuell macht bei Facebook aber ein Post zu angeblichen AGB-Änderungen des Social Networks die Runde. Man soll einen Text auf die eigene Pinnwand setzen, mit dem man den Änderungen der AGB widersprechen kann. Ein Beispieltext dazu sieht dann ungefähr so aus:

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Bringt ein solcher Aufstand was? Nein, natürlich nicht! Abgesehen davon, dass so ein Widerspruch auch rechtlich eher nicht wirksam ist. Wer gegenüber Facebook eine Erklärung abgeben will, muss sie Facebook auch direkt zuschicken. Also über den Kundenservice. Per Mail. Oder Briefpost.

Facebook interessiert sich nicht dafür, ob jemand Bilder mit „Ich widerspreche“ in seinem Profil postet. Letzen Endes ist es auch so, dass niemand zur Nutzung von Facebook gezwungen wird. Wer gegen die AGB ist, muss sich halt abmelden. Also bitte mit klarem Menschenverstand an die Sache rangehen, seine eigene Reputation im Auge behalten und nicht blind drauflos posten.

Passend dazu, wenn vielleicht auch etwas überspitzt formuliert, diese Botschaft:

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5 thoughts on “Facebook und der gesunde Menschenverstand”

  1. Ich habe es auch in den letzten Tagen bei einiger meiner Freunde gesehen. Da hinterfrage ich manchmal ernsthaft die Intelligenz mancher Menschen. Mit ein bisschen Hausverstand kann man doch wissen, dass ein einfacher Statuseintrag sicher nichts daran ändern wird.

  2. Dieser Hoax wird leider mit Sicherheit noch länger bei Facebook „die Runde“ machen, da er einfach sehr geschickt den „wunden Punkt“ der User trifft!

    Wie schön wäre es doch, wenn die wirklich guten, informativen und nützlichen News auch so fleissig gepostet werden würden…

    Vielen Dank @Florian für diesen Blog-Artikel,
    den ich sehr gerne in den Netzwerken teile,
    um dadurch auch etwas für die „Aufklärungsarbeit“ beizutragen!

    Viele Grüße,
    Marcus

  3. Aber all das hat ja auch Gründe und kann als Warnung angesehen werden.

    Wie du schon oben im Posting schreibst, lieber Florian,
    man soll sich überlegen, was man öffentlich ins Netz setzt.
    Ich bin bei facebook etwas vorsichtiger geworden und habe so manches „Häkchen“ rausgenommen.

    Regina

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