Die gefährlichsten Suchbegriffe im Netz

Bei einigen Suchbegriffen geht man im Netz die Gefahr ein, auf einer mit Viren, Trojanern oder Spyware verseuchten Webseite zu landen. Vor einem Jahr lagen in einer anderen Studie noch die Namen von attraktiven Damen in einer Gefahrenskala relativ weit vorne. Nun zeigt ein neuer Report des Antiviren-Spezialisten McAfee, welche Suchbegriffe besonders gefährlich sind. Besonders gefährdet ist man, wenn man sich per Suchmaschine über aktuelle Ereignisse der Politik oder Unterhaltung informieren möchte. Allerdings gibt es bei den zehn gefährlichsten Suchbegriffen auch die ein oder andere Überraschung.

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Die Vermutung ist naheliegend, dass man bei einer Suche nach illegalen oder anstößigen Inhalten wie Raubkopien, Streams oder Pornographie eher auf virenverseuchten Webseiten landet. Aber auch die Anbieter von Trojaner oder Spyware entwickeln sich weiter und spekulieren darauf, dass der Internetnutzer auf vorgeblich seriösen Webseiten weniger aufmerksam und damit auch anfälliger für Schadsoftware oder Viren ist. Aus diesem Grund sind auch einige Suchbegriffe gefährlich, die man jetzt spontan nicht in dieser Liste vermutet hätte.

Und wer braucht heutzutage überhaupt noch Screensaver?

01. Screensaver

02. Free Games

03. Heimarbeit

04. Rihanna

05. Webkinz

06. Powerball

07. Smartphone

08. Jonas Brothers

09. Twilight

10. Barack Obama

Zum Schluss noch der Hinweis, dass auf unseren Suchergebnisseiten keinerlei Gefahr droht, da wir die bösen Webseiten auf unseren Seiten gar nicht erst anzeigen. Bei Yasni kann also auch munter nach Personen zu Themen wie Heimarbeit oder Smartphones gesucht werden.

(Bild: mcafee.com)

12 thoughts on “Die gefährlichsten Suchbegriffe im Netz”

  1. Das Barack Obama gefährlich sein könnte, dachte ich mir schon länger (Drohnen Angriffe, NSA Skandal, Entwaffnung der amerikanischen Bevölkerung,..)

    Aber dass ich dank ihm auch noch Viren auf meinem Rechner ansammle, finde ich skandalös 😀

    Die Jonas Brothers, auch sehr nett 😀

  2. Ja, dass Rihanna „gefährlich“ ist, sieht man ja auch sofort. Auch bei Twilight ist natürliche Vorsicht geboten. Selbst, wenn man die Filme nicht kennt. 😉

    Mich hat es aber echt gewundert, dass anscheinend so viele nach Screensavern suchen.

  3. Ach ich habe Screensaver mit Wallpapern verwechselt 😀 im Ernst, das sind doch all diese Cubicle Workbees, die sich ihren öden Job mit kreativen animierten Screensavern erfreuen wollen 😀 Es sei ihnen gegönnt 😀

  4. In der Liste sind in der Tat einige Überraschungen dabei. Nach den meisten Begriffen habe ich ehrlich gesagt noch nie wirklich gesucht. Trotzdem immer schön aufpassen!!! 😉

  5. Spannend ist, dass ich die Woche vor einem Autokauf mal munter unter Autoscout24 Infos zu dem angedachten Automodel suchte, das ich mir nun gekauft habe.
    Ergebnis: Infos über Auto plus Tracking Cokkie plus ein paar nervige Macken und Huptöne und und und am PC.
    Ungünstig: Ich habe das Automodel in die Suche eingegeben und bekam Autoscout24 u.a.in der Ergebnisliste.
    liebe Grüße
    von
    Roswitha

  6. Die Situation ist doch die: Es ist einfacher und platzsparender, nur die Seiten aufzuführen, die noch nicht verseucht sind!

  7. Nun ja, schon interessant wenn einem vorgeschlagen wird gegen Computerschädlinge die Glaskugel auszupacken…^^

    Aber im Ernst: Ich würde es eher mit Brain.exe versuchen. Wenn man nachdenkt sollte einem klar sein, dass Gefahren immer und überall lauern können aber auch nicht müssen.

    Um sich schützen zu können, sollte man erstmal wissen woher die Gefahr kommt und was sie ausmacht. Welche Schadprogramm-Typen gibt es? Wie funktionieren sie? Und mit welchen Methoden werden sie einem untergejubelt? Was hat das mit Webseiten zu tun?

    Kennt man die Antworten auf diese Fragen kann man sich relativ leicht schützen und problemlos viele „gefährliche“ Seiten besuchen. Denn die Gefahr kommt nur in zweiter Linie über eine Webseite – in erster Linie kommt sie durch Unwissenheit.

    Deshalb sollte man vielleicht auch wissen, dass selbst die vertrauenswürdigsten Seiten den eigenen Computer infizieren können. Und das ist in erste Linie davon abhängig wie viele Inhalte sie automatisch einbindet… Je mehr desto eher kann auch was schädliches dazwischen gemogelt werden. So einfach…

    Gruß Adrian

  8. PS: Dabei fällt mir auf, dass der Yasni-Blog hier nach wie vor keine Möglichkeit bietet eigene Kommentare zu bearbeiten. Warum eigentlich?

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