Barack Obama und Online Reputation Management

Nicht jeder muss sich um seinen Ruf (im Netz) so wenig Sorgen machen wie der amerikanische Präsident.

Da geben wir uns solche Mühe, auf die Bedeutung der Pflege der eigenen Online-Reputation hinzuweisen, und dann das: Barack Obama fällt Yasni einfach mal so in den Rücken und behauptet auf seiner China-Reise ganz beiläufig:

„I Have Never Used Twitter“. (Quelle: readwriteweb.com)

Schock!

Na gut…es war wohl zu erwarten, dass Herr Obama wichtigere Dinge zu tun hat, als regelmäßig aus der Air Force One raus zu twittern. Und im Sinne des Weltfriedens sollten wir dafür vermutlich alle sogar mächtig dankbar sein. Aber dennoch…vielleicht wenigstens ab und zu mal ein kleiner Tweet, Mr. President? Nein? Warum uns Social Media-Anhängern und uns um unsere Online Reputation-Kümmernde so alle Illusionen nehmen?

Zu seiner Verteidigung: Man darf davon ausgehen, dass Barack Obama in der nächsten Zeit vermutlich keinen größeren Sprung mehr auf der Karriereleiter vollziehen wird. Und das jetzt mal unabhängig von dem  Twitter-Schock. Das Argument mit der Angst vor dem beruflichen Aus scheint also hier irgendwie fehl am Platze.

Andererseits: Nicht jeder hätte an Obamas Stelle vermutlich so offenherzig zugegeben, dass er auf seinem Verified Account selbst noch nie getweetet hat. Das kann man jetzt natürlich auch wieder als brutale Ehrlichkeit interpretieren. Der Beliebtheit bzw. der Followerzahl von Obamas Twitter-Account hat das alles zumindest bis jetzt keinen Abbruch getan. Und indem man dem Account folgt, kann man ja auch einfach seine Sympathie gegenüber Obama bekunden. Interessant sind die Tweets auf jeden Fall…unabhängig davon, welche Person da jetzt genau die Beiträge verfasst.

Und auch Yasni verfolgt mit seinem eigenen Twitter-Account ab sofort, was (der Social Media Berater von) Barack Obama zu twittern hat!

😉

15 thoughts on “Barack Obama und Online Reputation Management”

  1. @ Wann gibts gegen eine geringe Bearbeitungspauschale einen verifizierten yasni-Account ?

    Wie soll es technisch gemacht werden? Bezahlen und schwuppti bin ich „verifiziert“ oder, wirklich verifizieren?

  2. Bezahlen und schwuppti bin ich “verifiziert”. Das reicht auf diesem Level völlig aus. Meine Meinung. Ich will ja hier weder den Zugang zum Bundeskanzleramt noch zum Pentagon oder Kreml haben.

    Was verstehst Du unter ‚wirklich verifizieren‘ ?

  3. Hier mein ernstgemeinter Vorschlag an das YASNI-Team: Das Postident-Verfahren wäre eine Lösung und kostet einmalig nur 6,65 EURO. Auktionshäuser und Wirtschafts-Auskunftdatei-Dienstleister wenden dieses Verfahren an.

    Dieter Schirm

  4. Die 6,65 EURO erhält die Post für Ihre Dienstleistung das eine Person sich durch einen Personalausweis am Schalter ausweist bzw. eine Übereinstimmung der Adresse festgestellt wird.

    Aus meiner Sichtweise sollte YASNI für die Identifizierung ihrer Mitglieder keine Gebühren berechnen. Der Verwaltungsaufwand ist nicht ohne, dafür gewinnt des YASNI-Portal an Glaubwürdigkeit.

    Wie verhindert YASNI das sich Minderjährige registrieren? Hier reicht nach meiner Meinung die Bestätigung der AGBs nicht aus, das hier Minderjährige „mitmischen“.

    Dieter Schirm

    1. @ Wie verhindert YASNI das sich Minderjährige registrieren?

      Gar nicht, yasni erlaubt das sogar ausdrücklich. Wieso sollte yasni das auch verhindern, warum würden Sie verhindern wollen, dass ein Minderjähriger, der sich profilieren will, ein Profil zulegt ?

      @ Der Verwaltungsaufwand ist nicht ohne,

      Keine Ahnung. Ich schätze mal, das is ne reine Programmiersache und der Forecast, ob sich wohl genügend verifizieren würden. Wobei ein Teil der Programmierung ja schon für die Premiumgeschichte auf yasni erfolgt ist. Jeder Premium muss sich ja via Kreditkarte oder Paypal oder sonstwie ‚ausweisen‘. Und da sinds 5 Euros oder so für mindestens 3 Monate, macht 15 Euros. Kein so grosser Unterschied, denke ich mal.

      ecademy hat das vor Kurzem auch eingeführt. In der Premiummitgliedschaft enthalten können sich Nicht-Premiums für 5 (Eur/GBP/USD) verifizieren lassen.

      Das heisst nicht, dass da keine schwarzen Schafe mitmischen können. Ne letzte Sicherheit gibt es online eh nicht.

      Aber ein gut Teil derer, die entweder von Hause aus zu blöde oder zu faul für solche Betrügereien sind, wäre damit schon mal wiedow aussen vor.

  5. Auszug aus den YASNI AGBs.:
    (3) Die Registrierung bei Yasni ist nur natürlichen Personen möglich, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.

    Hat eine Person das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht, so ist sie unmündig. Diesen Altersbereich sollte man nicht unterschätzen.

    Aus meiner Sichtweise würde es YASNI aufwerten, wenn eine Verifizierung in welcher Form auch immer, stattfinden würde.

    Dieter Schirm

  6. @Was verstehst Du unter ‘wirklich verifizieren’ ?

    Z.B. Wenn ich für Yasni als die Person, die ich bin verbindlich zeigen soll.

    Schwuppti Verifizierung: Wenn Yasni automatisch oder aus anderen Gründen davon ausgeht, dass alle meine Angaben auf mein Yasni Profil inkl.Ortsangabe stimmen, mir die Möglichkeit einräumt, sie nach Gusto zu verändern und, auf die eigene Reputation keinen wert legt. ..

    1. @ Schwuppti Verifizierung: Wenn Yasni automatisch oder aus anderen Gründen davon ausgeht, dass alle meine Angaben auf mein Yasni Profil inkl.Ortsangabe stimmen,

      Nö, aber sie könnten – auch im Sinne anderer Betroffener – im Zweifel an Hand der Kreditkarte die wahre Identität für weitere notwendige Schritte herausfinden.

      @ mir die Möglichkeit einräumt, sie nach Gusto zu verändern und,

      Ich ändere mein Profil doch auch nach meinem Geschmack, was ist falsch daran ?

      @ auf die eigene Reputation keinen wert legt. ..

      yasni oder der Änderer ?

      Im Falle von yasni wäre yasni meiner Meinung nach aussen vor, weil es yasni herzlich wenig angeht, wie sich jemand im Zweifel seine eigene Reputation kaputt macht.

      @ @Was verstehst Du unter ‘wirklich verifizieren’ ?

      Nochmal – vielleicht habe ich mich ja falsch ausgedrückt – wie soll das konkret laufen ? Soll jeder nach vorheriger Terminvereinbarung in FFM-Niederrad vorstellig werden ? Fingerabdrücke ?

  7. @ mir die Möglichkeit einräumt, sie nach Gusto zu verändern und,

    @@Ich ändere mein Profil doch auch nach meinem Geschmack, was ist falsch daran ?

    Wie Oben zitiert nichts..

    @inkl.Ortsangabe stimmen, mir die Möglichkeit einräumt, sie nach Gusto zu verändern

    So, bekoomt es eine andere Bedeutung. Ich hätte den Satz vielleicht besser bilden sollen, hätte können etc… Wie immer.. 😉

    Guten Morgen Deutschland!

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