Persönliche Daten in sozialen Netzwerken

Anfang der Woche war die Idee eines digitalen Radiergummis unser großes Thema. Der Sinn eines solchen bleibt uns zwar weiterhin verborgen, denn wir sind fest der Meinung, dass man dem Internet nicht das Vergessen beibringen sollte. Abgesehen von dem unabsehbaren Verwaltungsaufwand eines digitalen Radiergummis würde das Netz dadurch auch stark an Qualität und Nachhaltigkeit verlieren. Man stelle sich nur mal vor, dass qualitativ hochwertige Beiträge in Foren zum Zeitpunkt X automatisch verschwinden.

Viel wichtiger ist doch, im Vorfeld nur proaktiv die gewünschten Informationen über sich im Netz preiszugeben und regelmäßig seinen Ruf im Netz mit Yasni zu kontrollieren. Grundsätzlich sollte man bei jeder Information bedenken, mit welchem Ziel man diese im Internet veröffentlicht. Dann kann man mit einem Internet, welches nichts vergisst, sehr gut leben und diesen Umstand zu seinem Vorteil nutzen.

Soziale Netzwerke: Geben Sie nicht zu viel von sich preis!

In dem Artikel Soziale Netzwerke: Geben Sie nicht zu viel von sich preis! gibt die Autorin Ute Schmeiser ein paar Tipps, an denen man sich in Bezug auf sein Verhalten in sozialen Netzwerken orientieren kann.

  • Stellen Sie nur Informationen online, die Sie einem Geschäftspartner auch auf Nachfrage nennen würden.
  • Keine privaten Fotos in sozialen Netzwerken veröffentlichen.
  • Legen Sie fest, welche Informationen online von wem gesehen werden können.
  • Die privaten Vorlieben nur mit Bedacht online einsehbar machen.

Ob und welche dieser Tipps man befolgt, ist letzten Endes jedem Menschen selbst überlassen. Sehr schön ist auf jeden Fall, dass Frau Schmeiser am Ende des Artikels auch das Anlegen einen Yasni Exposés zur besseren Pflege der eigenen Online Reputation zu nutzen. Vielen Dank!

7 thoughts on “Persönliche Daten in sozialen Netzwerken”

  1. Mit Interesse habe ich den Artikel gelesen. Dass man im Netz vorsichtig sein sollte mit dem Preisgeben von persönlichen Daten, habe ich inzwischen schon mitbekommen. Aber – wenn ich diese Punkte beherzigen wollte, die Frau Schmeiser nennt, dann- wäre mein Profil bei yasni oder auch meine Blogs -um einiges leerer.

    Ich halte mich an den obigen Satz (Zitat )

    „Ob und welche dieser Tipps man befolgt, ist letzten Endes jedem Menschen selbst überlassen.“

    Ich für meinen Teil lösche also nichts, nur Überflüssiges. Herzlichen Dank trotzdem für diesen Beitrag.

    Ich wünsche allen einen „perfekten Tag“!

    Regina Sehnert

  2. ich sehe das ähnlich. ich selbst bin glaube ich einer der gläsernsten Menschen Deutschlands. Aber es stört mich auch nicht. Ich habe nichts zu verbergen.

    Trotzdem habe ich auch Verständnis für alle, die sich um den Datenschutz sorgen. aber was soll schon passieren? Spam bekomme ich auch so… Die Werbung liegt auch so im Briefkasten und wenn ich im Urlaub bin, schaut immer regelmäßig nach dem Rechten, so dass es für Diebe auch nicht so einfach ist, mich über die sozialen Netzwerke zu beobachten.

    Einfach nicht zu viel Angst haben, ABER vor allem den Kindern beibrigen, was man posten sollte und was nicht… da sehe ich auf jeden Fall einen großen Sinn drin…

    noch einen Schönen Tag.

  3. Seit meinem letzten Kommentar zu dem Artikel hier hat sich einiges ereignet, das mich vorsichtiger gemacht hat:
    -Nicht mehr wie bisher nur ein oder zwei Passwörter verwenden.
    -Und diese häufig ändern.
    -Auch wirklich eine Kombination von Buchstaben, Zahlen UND Zeichen benutzen.
    – E-mail-Adressen möglichst nicht öffentlich einsehbar machen.

    Ansonsten stimme ich Mario Jung zu: So wie er habe auch ich nichts zu verbergen.
    Was Mobbing oder sogar Cybermobbing angeht: Das scheint ja wohl vorzukommen. Ich weiß: Falls noch ein weiterer dritter Versuch unternommen wird, womit ich rechne, ist meine Devise jetzt: Cool bleiben.
    Denn, wie gesagt, ich habe nichts zu verbergen. Ich bin also auch nicht erpressbar.

    Herzliche Grüße an alle, besonders aber an Ute Schmeißer

    Regina

  4. Seit dem 21.12.2012 gibt es ein Neues Begriffs-Wort „EINFACH“ zum neuen „Bewusstsein“
    Alles (!) was man Denkt, Sagt, und Tut, immer im Begriff „EINFACH“ und nicht mehr…

    Viel Erfolg!

    Carlo

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