Was Levent Sigirlioğlu wohl über die Bürger von Yasni denken und schreiben würde

. . . Wenn er hier undercover und nur auf sich allein gestellt sein Wesen betreiben und jedes Klischee bedienen würde, das den Bewohnern des Planeten yasni so als Assoziation kommt.

Wie schnell sind doch Assoziationen geweckt, wenn jemand nicht der Norm entspricht, oder ? Und was passiert dann häufig ? Na, man zieht sich zurück, ergreift das Hasenpanier und tritt die Flucht an. Eine von vier dem Menschen immanenten Verhaltensweisen neben Sich-Totstellen, Angriff und . . . (wird hier nich‘ verraten) . . .

Echte Promis wissen, wovon ich rede. Der Mikrokosmos von yasni funktioniert keinen Deut anders. Wobei . . . in einem unterscheiden sich zumindest die schauspielernden Promis dann doch schon. Nämlich dadurch, dass sie in verschiedene Rollen schlüpfen können und dieses Talent auch bei anderen Kollegen erwarten und dementsprechend offener mit dem Anderssein umgehen. Wesentlich toleranter.

Toleranz. Wie hoch is‘ Ihr Level ? Wie lange können Sie Ihre Energien zügeln bevor Sie das neueste Gerücht streuen und irgendwelche Halbwahrheiten verbreiten, die anderen schaden können, die damit möglicherweise nicht so umgehen können, wie Kommunikationsprofis und Krisenmanager ?

Die Frage habe ich mir auch gestellt. Im August. Da haben mir dann bestimmte Bürger unaufgefordert unverständliche Nachrichten geschickt. Da ich ein schlechtes Gedächtnis habe bzw. es für Wichtiges freihalten will, machte ich kurzerhand Screenshots, weil man weiss ja nie, wozu die noch taugen können.

Levent Sigirlioğlu würde das vermutlich genauso machen. Um zu dokumentieren, was sich bei einem der zukunftsträchtigsten Online-Netzwerke so tut. Und daraus würde er dann irgendwann einen gesellschaftskritischen Bestseller-Roman machen. So wie er das eh‘ alle Jubeljahre macht . . .

. . . Bevor er dann wiedow für Jahre auf seiner Hacienda auf der Insel abtaucht.

Levent Sigirlioğlu kennen Sie nicht ? Hmh . . . versuchen Sie’s mal mit Ali . . . klingelt’s ? Hmh . . . versuchen Sie’s mal mit Günter Wallraff. Na ? Hat’s geschnackelt ?

O.k., weiter erklär‘ ich’s jetz‘ nich‘ . . .

. . . Was andreas wiedowhole ich aber nochmal, weil, das kann man aus meiner Sicht in der Zeit der Kontaktesammler nich‘ oft genug machen . . . verbinden Sie sich nicht mit jede/r/m. Prüfen Sie.

Sie sind nicht auf der Treibjagd hier. Und damit spreche ich von Ihnen nicht als Treiber noch als Jäger . . .

Have fun,

Andreas Wiedow

P.s.: Manchmal erinnert mich das Treiben hier auf yasni sogar an Levent Sigirlioğlu. Der machte damals auch Schwerstarbeit . . . oooeeps . . . *schmunzelgrins* . . .

21 thoughts on “Was Levent Sigirlioğlu wohl über die Bürger von Yasni denken und schreiben würde”

  1. hmmmm… LEVENT SIĞIRLIOĞLU(auf Türkisch Sohn von der mit den Ochsen)

    Ich frage mich noch immer, wie Günter Wallraff die Sprach- Barriere bewältigt haben könnte? Vielleicht so? „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“

    Solange Menschen Affinität zur ablenkenden Illusionen haben, solange werden Personen wie Günter Wallraff Spiegel produzieren und auf Umstände aufmerksam machen. Bedarf und Nachfrage ermöglichen nach wie vor, die besten Businesspläne, da Menschen auch oft unergiebig kreativ sein können. Manche schaffen es sogar in einem Spiegel etwas zu sehen, was rein aus Einbildung bwz. Wunschgebilde besteht. Autosuggestion vom feinsten.

    – Spieglein , Spieglein an der Wand: Sag mir, wer ist die menschlichste Person im Land?

    – die Wir, die Wir, wer den sonst?

    😉

  2. Da gab es im großen Hühnerstall einen üblen Besuch. Hat doch tatsächlich ein böser Zeitgenosse, ich nennen ihn den Puppenspieler, die Hühnerstalltür geöffnet und einen Fuchs herein gelassen. Und dann passierte, was immer dann passiert – in totaler Panik fielen einige Hühner fast tot von der Stange, und einige andere haben gehörig Federn gelassen. Der Fuchs, besonders perfide, spricht: „Gebt mir dieses eine Huhn, das da, ganz rechts oben auf der Stange, dann bleibt ihr dieses eine Mal ungeschoren.“ Die besonders dummen Hühner, und davon gibt es viele, fielen auch gleich über das besagte Huhn her, um ihm die Augen auszukacken. Der Fuchs ist hoch zufrieden, und keinem fällt in diesem neu ausgebrochen Hühnerstallkrieg auf, dass der Fuchs in Wahrheit eine – ENTE – ist! Nur der Puppenspieler im Hintergrund kann das Grinsen nicht lassen…

  3. Ja, was hat diese Geschichte mit dem Beitrag zu tun? Ihre Frage Herr Wiedow, ist eine rein rhetorische Frage, dass sei Ihnen verziehen. Im Grunde ist es sehr einfach Herr Wiedow, und soll hier gerne noch mal für weniger Geübte erläutert werden: wenn man darin geübt ist, Gleichnisse richtig zu lesen, erschließt sich doch der Zusammenhang wie von Zauberhand. Und mit Gleichnissen sollten wir uns doch alle auskennen, als getaufte Christen, ist doch das neue Testament voll davon. So ist es eben ein wunderbares Mittel, komplizierte Sachverhalte anschaulich zu schildern, um auch dem Letzten eine Chance auf Verstehen zu geben. Ist doch Christenpflicht, nicht wahr?

  4. @ Ihre Frage Herr Wiedow, ist eine rein rhetorische Frage,

    Nö. Ich kapier’s einfach nich‘ – deswegen frage ich ja. Und ich hab’s immer noch nich‘ kapiert . . .

  5. Der Fuchs mutiert zur Ente – das kann ich noch nachvollziehen. Wie? geht doch ganz einfach: Fell ab Federn drauf. Na also geht doch. Nur wer ist hier der Puppenspieler? Kann mir das einer mal beantworten. Oh, da ist ja noch das erblindete Huhn, das der Fuchs auch noch um die Federn erleichterte. Und nun singen wir alle gemeinsam: Fuchs Du hast die Gans gestohlen – ne, falsch war doch eine ENTE.

  6. Aaaah, jetz‘ dämmert’s mir, danke Herr Schirm,

    Es geht also darum, so viele Tierarten wie möglich in den Blogs unterzubringen.

    Zitat: Bin mal gespannt, zu welchem weiteren Stopp in Brehm’s Tierleben mich yasni demnächst noch animieren wird . . . nach den Hühnen, Mardern, einem Eichhörnchen und jetzt den Schweinderln . . . hehehe . . .
    Quelle: http://wiedow.wordpress.com/2008/11/16/yasni-die-buchse-der-pandora-can-of-worms-spamfolder-spamfilter/

  7. Das „Schweinderln“ ist nun wirklich zu bedauern, was soll es nun dem armen blinden Huhn, dem man auch noch die Feder auszupfte, im Falle einer Begegnung sagen. Das Huhn denkt nun traurig wäre ich doch eine ENTE, dann säße ich noch auf der Stange und könnte frische Landeier legen. Ne, auch wieder falsch ENTEN sitzen ja nicht auf einer Stange, sondern schnattern gerne. Sogar die Militärs benutzten sie schon als hoch sensible Alarmgeber.

  8. Lieber Herr Wiedow, Ihr oben eingefügter Link enthüllt nun aber eindeutig, dass Ihnen ebenfalls das Vermitteln von Inhalten via Gleichnis durchaus geläufig ist, und Sie oft und gerne davon Gebrauch machen. So deute ich Ihr vorgetäuschtes Unverständnis als Versuch, Ihnen längst Ersichtliches nochmals von mir für die breite Masse aufbereiten zu lassen. Lieber Herr Wiedow, dass ist nett gemeint, und zeichnet Sie als Menschenfreund aus, doch ich möchte meine Gleichnisse so stehen lassen, gewissermaßen „für sich sprechen“ lassen. Habe ich doch die Hoffnung, intelligente Leser anzutreffen, denen sich der Sachverhalt, ebenso leicht wie Ihnen, erschließt. Und allen Unkenrufen zum Trotz, davon gibt es auf Yasni tatsächlich einige.

  9. Themawechsel:

    Angst essen Seele auf *

    Stell Dir vor, Du seiest prominent. Dein Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit ist ein Mischmasch aus Gerüchten, Vermutungen und verdrehten Interviewtexten nebst Pressemitteilungen. Du wirst benutzt, um das eigene gesichtslose Leben von Millionen aufzupeppen.

    Es braucht einige bittere Erfahrungen, bis Du zwischen Deinem Leben und der künstlich geschaffenen Realität in den Medien zu unterscheiden weißt. Deine Anwesenheit in der Talkshow am Samstag abend um 20 Uhr, die live übertragen wird, sagt lediglich aus, daß Du in dieser Zeit nichts anderes getan hast. Sie gibt nicht preis, was Du letzten Sommer getan hast.

    Du bist beruhigt und lehnst Dich entspannt zurück, lächelst in die Kameras und antwortest ruhig und ausgeglichen auf die beißenden Fragen von Moderator und anderen Gästen. Was sich in dem Kopfkino von Millionen Zuschauern abspielt, entzieht sich Deiner Kenntnis.

    Deine Angst, überwacht oder terrorisiert zu werden, legt sich augenblicklich, denn auch Terroristen und Ermittlungsbeamte haben ihr eigenes Kopfkino. Den Papparazzi, die um Deine Villa herumlungern, um Dich beim Knutschen im Sonnenbad zu erwischen, winkst Du freundlich zu. Beim Wegfahren winkst Du sie herbei und gibst ihnen Autogramme.

    Sie fangen an, Dich langweilig zu finden, weil Du transparent bist und keine Heimlichkeiten vertuschst, die Dich erpressbar machen. Beim Einloggen ins Platinnetz fällt dir auf, wie viele Menschen ein Profil ohne ein aktuelles Foto haben. Was mag sie motivieren? Ob sie eine ähnliche Angst pflegen, die Du zu Beginn Deiner Populariät in den Medien auch hattest?

    Es ist schwer zu sagen. Aber Du erinnerst Dich an die vielen Menschen in der Fußgängerzone, die Du beim Einkaufsbummel siehst. Nur wenige tragen noch Papiertüten oder Latexmasken, die meisten sind verschleiert, so daß nur die Umrisse ihrer Köpfe auszumachen sind. Einige Mutige tragen Sonnenbrillen mit künstlichen Nasen. Es ist trotzdem schwer zu erkennen, wer Dir da begegnet.

    Mit einigen bist Du ins Gespräch gekommen. Viele sind von Angst und Unsicherheit zusammengebacken. Sie täuschen Stärke vor, indem sie Dir grundsätzlich widersprechen oder Dir weismachen, Du seiest im Irrtum. So ist Dir die Lust vergangen, mit wildfremden Menschen zu kommunizieren, weil ihre Gesichtslosigkeit auch in ihrer äußeren Erscheinung zum Ausdruck kommt.

    Dir wird bewußt, daß menschliches Verhalten im Internet lediglich ein Spiegel dessen ist, was in den Straßen und Häusern schon immer geschah. Trotz aller Technik, die sich entwickelt hat – es gibt wenig Neues unter der Sonne!

    Hans Kolpak
    Biß der Woche

    * “ Angst essen Seele auf “ ist der Titel eines Spielfilmes von Rainer Werner Fassbinder.

  10. Das alles ist kein Grund auf zu hören zu kommunizieren, und schon lange kein Grund Angst zu haben, denn sie bemerken vollkommen richtig – Angst frisst Seelen auf – und meine Seele frisst keine Angst auf, das versichere ich Ihnen. Aber es immer ein gewichtiger Grund niemals gemeinsam Sache zu machen mit Denunzianten, Agitatoren und Manipulatoren. Und dazu kann ich keine Masken, Pappnasen oder sonst eine Verkleidung gebrauchen, dazu stelle ich mich blank und bloß in diese Welt! Erklärung der Sigrid Ebert

  11. Sehr geehrter Herr Kolpak, Ihr Kommentar, wie Sie schon so richtig mit dem Wort Themawechsel ein leiteten, passt so in der Tat nicht richtig in diese Diskussion. Herr Rainer Werner Fassbinder.ist einer der Filmemacher den ich persönlich sehr verehrt habe. An einigen Produktionen im WDR konnte ich sogar unmittelbar daran teilnehmen. Es war eine wunderschöne Zeit. Nun aber zum eigentlichen Thema. Hier in diesem Blog hat Frau Sigrid Ebert nur einiges aus Ihrer Sichtweise dargestellt. Das war Journalismus vom Feinsten. Meine Hochachtung. Meine Art in diesem Blog zu kommentieren war die lustige Variante, mit der ich hier einfach besser klar komme. Ernst kann man manschen Artikel nun wirklich nicht mehr nehmen. Vor einiger Zeit probierte ich dies immer wieder, aber Kommentare mit Lautschrift-Geräuschen ist nicht so mein Ding. Meine Freunde haben Stil und den vermisse ich leider manchmal hier auf YASNI.

  12. von Konrad an Dieter:

    Lustig bleiben…. bin ich doch, oder?

    Aha, die Bremer (ohne h) Stadtmusikanten sind nun auf YASNI in einer ganz modernen Variante vertreten.

    Aus Gewichtsgründen sieht die Reihenfolge von unten nach oben wie folgt aus: also unten steht das Schweinderln, auf dem Schweinderln steht der Fuchs ohne Fell mit den Federn der ENTE, auf der Ente balangsiert das inzwischen erblindete Huhn, darauf der Marder. Auf dem Marder steht ein zitterndes Eichhörnchen. Das Eichhörnchen schreit laut um Hilfe bitte bitte laßt mich runter in dem richtigen Märchen sind es doch nur 4 Tiere und ich möchte nicht der Spielverderber sein.

    Und wo ist in diesem Märchen nun die ENTE geblieben?

    Euer Märchenschreiber

    Dieter

  13. Vielen Tiere und nicht zu lachen?
    – – „Ich mag Kühe“ – –
    Auf dem Dorf im Sauerland,
    wo lange wohnte sagte man im Herbst oft:

    „Stirbt der Bauer im November
    braucht er keinen Adventskalender!“

    Michael Koch

  14. Aloah…

    eigentlich interessant, erfrischend und belebend, weil hier Humor herrscht:)So ala..wo gesungen lustig Lieder, lass dich ruhig nieder.*schmunzel*
    Also, das Buch von Walraff hab ich seit Erscheinen. Fand ich bemerkenswert, den alten Wallraff. Glaube auch Filmmatrial gesehen zu haben, erinnere mich kaum. (Omma-Syndom)
    Die Frage ist aber doch nicht was würde „Levent Sigirlioğlu“ tun, denken, denn den gabs ja ned wirklich. (Wallraff war ein Schauspieler)Eher die Frage, was würde Günther tun und denken? DAS wäre intressant. Wobei ich glaube, es würde ihm am A…. vorbei gehn, weil es keine Spektakulanz (gibts das Wort schon?) hat. Wir sind auf yasni nur kleiner Sternenstaub. Der schüttelt einmal sein schütteres Haar und schon ists raus.
    Hier tobt und steppt nicht der Bär, oder haben Sie so ein dickes Fell Herr Wiedow? *lach*

    Ja, süß uns alle mit Tieren zu vergleichen. Was wäre ICH denn gern? hm….Ich glaube, ich wäre eine Wüstenrennmaus:)

    Herr Koch, das mit dem Bauern und dem Adventskalender find ich herrlich:)

    lG und gute Nacht
    Sanne

  15. Aaaalso . . . Wüstenrennmaus, Bär, Kühe, ENTE, Fuchs, Gans, Ochsen . . . ob der Rühl da wohl mitmacht ?

    Herr Rühl, darf ich ?

    @ Gemeinde . . . wenn ich es schaffe, alle Tiere in EINEM Blog zu vermantschen . . . was krieg‘ ich dann ?

    @ Schulzke: Und kommen Sie mir jetz‘ bloss nich‘ mit so ’nem Kommentar wie . . . ‚Haue‘ . . . oder so . . .

    @ Spektakulanz (gibts das Wort schon?)
    Jetz‘ ja.

    @ oder haben Sie so ein dickes Fell Herr Wiedow?
    Was meinen Sie denn ?

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