Neulich im Gespräch mit einem echten Promi

. . . Jeden als Kontakt bestätigen würde, weil er ja bei der Masse seiner Zuhörer gar nicht erkennen könne, ob und wer da ein schwarzes Schaf sei. Der, der seinen Account auf yasni als Sekretär betreut . . .

. . . Hat also – so er diesen gut bezahlten Job behalten will – jede/n als Kontakt zu bestätigen und zumindest nicht zu löschen. Das macht der Meister im Zweifel selbst, was aber bei der Masse der zu erwartenden Connections gar nicht nötig sein wird. Die schwarzen Schafe verschwinden darin.

Aber nun mal zu uns Normal-yasnis . . . neulich wunderte ich mich über die Dankesnachricht einer neuen Connection, die ich so gar nicht bewusst bestätigt hatte.

Das beobachtete ich eine Weile, bis ich herausfand, dass yasni wohl unter bestimmten Bedingungen ein Auto-Connect-Tool aktiviert hat ?

Nun kenne ich das ja schon von einem hier nicht näher bezeichneten Netzwerk, bei dem ich das Ganze unter ‚Settings‘ deaktivieren kann. Nur . . . wie mache ich das auf yasni und . . . viel wichtiger:

Will ich das überhaupt ?

Is‘ doch geschickt. Wildfremde, die ansonsten gar keinen Bezug haben, werden ohne mein Wissen meine ‚Bekannten‘ und ich komme endlich um diese peinliche Kontaktbestätigungsqualifizierungsorgieinklusivetelefonatnachfrankfurtodersorum. Und ist es nicht so, dass man jedes Netzwerk einzeln betrachten sollte und nicht alle über einen Kamm scheren ?

Hmh . . . ich geh‘ dann mal wiedow Windeln wechseln . . . vielleicht macht mich das schlauer . . .

12 thoughts on “Neulich im Gespräch mit einem echten Promi”

  1. Wer von der Startseite aus auf einen der drei Bekanntschaftswünsche klickt und dann im Popup bestätigt, stellt eine Bekanntschaft her, die keiner Bestätigung durch den Angeklickten mehr bedarf. Sie kann aber vom Beglückten gelöscht werden.

    Von 1978 bis 1982 habe ich auch Windeln gewechselt. Meine Denkfähigkeit wurde allerdings nicht dabei angeregt. Höhepunkt war immer, wenn mein Sohn auf dem Wickeltisch liegend, einen Strahl von sich gab. Wie gut, daß ich vor ihm stand, sonst hätte er in hohem Bogen mein Bett getroffen!

    Meine Tochter dagegen hatte den Bogen nicht ‚raus. Sie war immer ziemlich zu direkt zu mir und traf mich unter der Gürtellinie. Ich finde, das waren ziemlich seltsame Praktiken, mit denen ich damals konfrontiert wurde!

    Hans Kolpak
    Senioren bloggen frei Haus

  2. @ dagegen hatte den Bogen nicht ‘raus
    Wurden die Damen- und Herrentoilette etwa am grünen Tisch . . . erm . . . Wickeltisch erfunden ?

    Wäre auch eine passende Erklärung dafür, warum sich auch heute noch Warteschlangen vor der Damentoilette entwickeln. Die probieren drin, den Bogen rauszubekommen ?

    @ Sie kann aber vom Beglückten gelöscht werden.
    Zuviel Aufwand, der sich nur in Ausnahmefällen lohnt. Ich frage mich allerdings, was die ‚Sammler‘ sich vom reinen Sammeln versprechen.

    Dankeschön für Ihre Aspekte !

  3. ich sprach erst gestern mit herrn rühl über diese problematik. Sinn macht es hier doch nur wenn ich die möglichkeit zum dialog nutze. einfaches „bekannte sammeln“ ohne auch nur ein wort zu verlieren ist in 2 min. erledigt.
    haben sie schon gemerkt das ich sie nun auch zu meinen bekannten zähle, herr wiedow. war doch zu verlockend ihr profil anzuklicken und von ihren rank zu profitieren *grins*
    bei mir löst jedenfalls das einfache anklicken ohne auf bestätigung warten zu müssen ein schlechtes gewissen aus…

  4. @ haben sie schon gemerkt das ich sie nun auch zu meinen bekannten zähle, herr wiedow.
    Nö, habe ich nich‘, sind Sie denn in meinen Bekannten, Herr Wintzer ?

    @ bei mir löst jedenfalls das einfache anklicken ohne auf bestätigung warten zu müssen ein schlechtes gewissen aus…
    Können Sie denn das schlechte Gewissen noch einigermassen ertragen ?

  5. @ würde die Frage gerne zurückstellen, vielleicht gewöhne ich mich ja daran… 😉

    So werden Sie sicherlich nicht Millionär, zumindest nich‘ bei Jauch. Auf jeden Fall scheinen Sie’s – wenn auch unter Verwendung der ‚einen-Moment-noch-Technik‘ – aushalten zu können. Und unter diesen Voraussetzungen sagt meine Frau mir immer: O.k..

    Was dann manchmal soviel heisst, dass ich weiter leiden darf. Trotz Schmerzen.

    . . . Oje, hab‘ ich da jetz‘ wiedow’n Fass aufgemacht ?

    yasni und der Klickwahn – eine Form des Masochismus ?

  6. Mal ein Feedback von mir dazu: es ist tatsächlich so, dass die von der Startseite kommenden Bekannten nicht bestätigt werden brauchen. Die logische Erklärung dafür ist, dass wir schlecht neuen Nutzern von yasni sagen können „Diese Personen wären gern Ihre Bekannten“ und wenn das dann jemand annimmt sagt ihm der anbietende „Ich-wäre-gern-Ihr-Bekannter“ Nö – nun doch nicht.

    Oder?

    Die Frage von Hr. Wiedow „wie werde ich das los?“ ist einfach beantwortet: im Profil die Option „auf der Startseite erscheinen“ deaktivieren.

    Allerdings ist es in der Tat blöd, dass man da nix von erfährt. Daher werden wir in Kürze diese „unbemerkt zu Bekannten gewordenen“ Personen auch in der Informations-Email zum Profil mit aufführen (allerdings weiterhin als schon bestätigte Bekannte, die man aber nachträglich natürlich wie bisher auch entfernen kann).

    Das „auf der Startseite erscheinen“ ist schon als doch massive Promotion des Profiles zu verstehen, was dann manchmal auch Nachteile mit sich bringen kann (wer in der Öffentlichkeit steht wird nun mal angesprochen).

    Ist das so ok?

    Beste Grüße

    Steffen

  7. @ Ist das so ok?
    Is‘ ok.

    @ (wer in der Öffentlichkeit steht wird nun mal angesprochen).
    Sag‘ ich doch . . . alle mit dem Masochisten-Gen ausgestattet nach dem Motto „Was, auf der Frontpage magst Du stehen ? Leiden sollst Du, leiden . . . “

    An sich stört mich dieser Zuwachs, von dem ich nix mitbekomme, soviel wie der Sack Reis in China.

    Was mich ja grundsätzlich interessiert und ich weiss nich‘, ob ich darauf schon eine Sinn machende Antwort irgendwo gelesen habe . . .

    Warum wurden denn ursprünglich die auf der Startseite Angezeigten mit dem Label . . .

    “Diese Personen wären gern Ihre Bekannten”

    . . . Ausstaffiert ?

  8. In dem Fall passen die Rodgau Monotones:

    Ei Gude Wie

    Samstag Morgen in der Innenstadt
    Latsch ich durch die Fußgängerzone
    Ich mag keine Fußgängerzonen
    Ich tu das nur, weil ich hier wohne

    Da kommt mir einer entgegen
    Den hab ich ewig lang nicht mehr gesehn
    Der kommt mir eher ungelegen
    Doch jetzt bleiben wir voreinander stehn

    Peinlich, peinlich, was soll man denn sagen
    Wenn man sich nichts zu sagen hat ?
    Dumme Antwort auf dämliche Fragen –
    Bei fuffzehn Stücker gibts Rabatt !

    (Chorus:)
    Ei gude wie ! Wo machstn hie ?
    Du ich muss jetzt gehen,
    es war schön dich zu sehn,
    wir telefonieren …

    (Chorus) Stellt euch vor: Mitten in der Nacht
    Ich allein vor der weißen Wand
    Da macht es sprüh sprüh sprüh
    Um drei Uhr früh
    Ich hab die Dose noch in der Hand

    Da kommt dieser grün-weiße Wagen
    Zwei nette Herren steigen aus
    Die stellen gern peinliche Fragen
    Wie red ich mich denn da jetzt raus ?

    Schwierig, schwierig, was soll man denn sagen
    Wenn man sich nichts zu sagen hat ?
    Dumme Antwort auf dämliche Fragen –
    Gell, Herr Kommissar, da sind se platt !

    Schrecklich, schrecklich, was soll man denn sagen
    Wenn man sich nichts zu sagen hat ?
    Dumme Antwort auf dämliche Fragen –
    Kurzgefasst und knüppelhart

  9. Bitte Herr Kolpak! Auch wenn ich davon selbst nix wusste. yasni besteht ja aus vielen fleißigen Mitarbeitern und so langsam aber sicher weiß ich (leider) selbst nicht mehr alles.

    Ist aber auch gut so!

    Dr. Vollmer von Jobware (ein sehr guter und spannnender Mann!) hat vor 3 Jahren das Projekt „Entvollmerisierung von Jobware“ erfolgreich durch gezogen.

    Ich muss wohl auch mal langsam die „Ent-Rühlisierung von yasni“ – yasni ist NICHT Steffen Rühl sondern ein sehr eigendynamisches Selbstlebewesen 😉

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