Ein Selbsterfahrungsbericht

Kennt Ihr die Vorträge der Mobilfunk-Berater zum Thema „Location-Based-Services“? Die fangen immer damit an: „Wenn Sie mal in einer anderen Stadt sind und eine Pizzeria suchen…“ und dann kommen ganz große Prognosen, wieviel Leute die LBS (nicht die Bausparkasse…) haben wollen. Bin da ja skeptisch. Ich gehe, wenn ich was essen will, in einer anderen Stadt einfach auf die Strasse und finde ein Restaurant. Ohne LBS.  Die Situationen, wo ich sowas tatsächlich gebrauchen könnte, sind relativ selten. Ist das bei Personensuche auch so? Berater-Hype und kein Nutzen? Angeblich sollen bis zu 30% der Suchanfragen auf Google personenbezogen sein. Wie ist es bei „mir“, einem ganz normalen yasni-Nutzer (PS: Ich nutze yasni in der Entwicklerversion seit ca. 3 Monaten)? Ich war vorher sehr skeptisch, und so isses wirklich:

Circa einmal die Woche tippe ich Namen von Leuten ein, die ich kenne. Einfach so, aus purer Neugier. Die Ergebnisse sind immer wieder überraschend. Oder besser: unterhaltend. Haben die alten Schulfreunde mehr Karriere gemacht? Übertreibt mein Nachbar? Was steht über …  im Netz? Wen kennt die noch? Warum? OK, genausogut könnte ich durchs Fernsehprogramm zappen. Aber da kenn‘ ich ja niemanden… Nach 6 eingetippten Namen kommte entweder meine Frau vorbei und will Leute suchen, die sie kennt, oder ich geh‘ wieder auf eine andere Website. Bis nächste Woche.. oder morgen. Macht yasni süchtig? Da mag ich ja jetzt nix zugeben. Sonst denkt Ihr noch, ich lese auch die Bunte. Oder die Bild-Zeitung.  In einem Punkt möchte ich auf yasni auch im „ernsten“ Leben nicht mehr verzichten: ich hab mir angewöhnt, vor einem Gesprächstermin mit jemandem, den ich noch nicht so gut kenne, yasni zu checken. Schwupp, wird der Smalltalk oder Beginn leichter. Das ist eine recht häufige Situation, kommt so zwischen 1 und 5 mal am Tag vor.
Wie oft nutzt Ihr am Tag google?  Ich so zwischen 3 und 20 mal, je nachdem, was ich zu tun habe. So gesehen bin ich total durchschnittlich, wenn die oben genannten 30% „people related search“ stimmen…

Euer Peter

6 thoughts on “Ein Selbsterfahrungsbericht”

  1. Kommt noch … 😉 Hab ich peter auch schon gesagt. Problem: der Junge wurde erst am 3. Juli diesen Jahres geboren – dafür entwickelt er sich schon ziemlich schnell (lernt grad laufen) …

  2. @ichichich:

    Hättest Du eine Personensuchmaschine, würdest Du Profil und eine zweistellige Anzahl sonstiger mehr oder weniger interessanter Treffer finden… 😉
    Have fun!

  3. Nun, das ist die Aufgabe eines Repräsentanten. 🙂
    Aber im Ernst: Die kommentierten Blogbeiträge beziehen sich auf das Thema „Personensuche“ / „Startup“.

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