Die Vermischung von Identitäten im Web

Stell Dir vor, Du schreibst vier Blogbeiträge, alle lesen`s und keiner merkt`s! Soetwas kann eigentlich nur mir passieren. Meine „Cheffe“ sind furchtbar „busy“ und so warte ich noch immer darauf „bekanntgemacht zu werden“.  Aber weil Frau heutzutage selbst ist und alles auch schön alleine kann:

„Guten Tag, mein Name ist Ladyblue, werkelnde Person Nr. 7, wie 007 ;-)!“ 

Erst hies es: „Schaust Du mal?“, „Wie findest Du?“, „Verstehst Du das?“ …. und irgendwann „Warum schreibst Du eigentlich nicht, Du nutzt das Ding doch jeden Tag?“ Aja und jetzt schreib ich halt und schon vermischt sich, die meinige Identiät mit denen der anderen. Irgendwie wird mir Online mein Ich geklaut, oder abgesprochen… aber vielleicht leide ich nach so kurzer Zeit auch schon an der „Blogger-Krankheit„?  

Ja, ja das Netz ist schon ziemlich verzwickt, nullkommaüberhauptgarnix definiert man Steffen (alias yep) als mit Peter Yasni identisch, und schon ist das Gerücht am dampfen, daß da einer 2 Personen online spielt. Ob es was nutzt, hier zu outen, dass ich beide kenne und es immer noch 2 sind? Aber das find ich ja noch lustig, betrifft mich ja nicht ;-). Dass Steffens Schreibweise bekrittelt wird, würde mich auch nicht tangieren, wenn es nicht mit meinen Blog-Beiträgen „bewiesen“ würde, negiert meine Existenz Online wie Real und macht aus Steffen auch noch Ladyblue… und meine erste selbstverdiente Kritik wird mir auch noch abgesprochen.

Aber trotzdem herzlichen Dank für die steile Vorlage, denn da bin ich schon mitten in meinem neuen Beitrag: So schnell kann es gehen. Irgendwer postet über Dich irgendwas was nicht stimmt. Der nächste greift es auf und auf einmal bist Du nicht mehr Du sondern ganz anders, oder Dir werden Dinge in den Mund gedichtet, die Du selbst nie gedichtet hast, und auch nie würdest. Man sucht nach Deinem Namen und da tauchen sie alle auf die bösen Stalker, die Sachen posten die nicht stimmen, oder gar als DU posten… oder eben die, die gar nix dazu können, dass sie zufällig eben auch Deinen Namen tragen, und ganz andere Dinge tun, als Du sie tun würdest.

Genau für solche Fälle ist yasni dann ja da. Du tippst Deinen Namen ein. Du findest „öffentlich im Netz gespeicherte Dinge„, die Du über Dich vorher vielleicht noch nie gelesen hast, entdeckst Namensvettern, und böse „Namenklauer“ und legst Dein eigenes yasni-Profil an und sicherst Dir Deine „echte Web-Identität“ in dem Du Dein Profil mit einfachem Klick die Links zuordest, die tatsächlich Dir sind. Weil aber auch ein wenig Marketing in eigener Sache nie so ganz verkehrt sein kann, hast Du sogar die Möglichkeit selbst zu bewerten, welche Links da wichtiger und weniger wichtig sind – und kommentieren. Hach was red ich, hier ist es eigentlich schon sehr schön beschrieben, auch wenn Messerwetzereien angekündigt werden 😉 .

 

 

 

4 thoughts on “Die Vermischung von Identitäten im Web”

  1. Jo – und Yep ist auch real – Realyep live aus Hamburg.

    Nur Lanu ist wahrscheinlich gar nicht real sondern nur ein Eliza-Verschnitt von 1960 … 😉

  2. Gibts den wirklich? „Wer mich fidnet darf mich kennenlernen“…also das würde mir besser gefallen: „Wer mich findet, darf mich behalten“*kicher* Hm. Naja, ich bin gut in Recherche;O)

    So..ab in die Falle..
    Gute Nacht Peter
    Sanne

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