Der Experte für Online-Reputationsmanagement Andy Beal hat in seinem Blog auf Forbes.com 11 ungeschriebene Gesetze zum Thema Online Reputation aufgeschrieben. Womit sie dann ja eigentlich gar nicht mehr ungeschrieben sind. Egal…vielen Personen (und vor allem reputationsbewussten Yasnianern) dürften die meisten dieser Regeln schon bekannt sein. Schwierig ist hier meiner Meinung nach auch, dass in den 11 Gesetzen nicht zwischen Personen und Unternehmen unterschieden wird. Hier können sich die Tipps zur Steuerung und Pflege der Online Reputation ja durchaus unterscheiden.

Reputations-Management: 11 ungeschriebene Gesetze

Als kleine Ergänzung zu unserem letzten Blogbeitrag zum Thema Egomarketing und als Diskussionsgrundlage taugen die Gesetze aber allemal. weiter lesen »

Die eigene Online-Reputation überwachen

21. Juli 2010

Heute werfen wir mal einen Blick über den großen Teich und schauen uns an, wie in den USA mit der eigenen Online-Reputation umgegangen wird. Die Autoren des Pew Internet Reports haben dazu Telefoninterviews mit Internetnutzern aus den USA geführt und kommen zu dem Ergebnis, dass Personensuche und Online-Reputation-Management bereits sehr wichtige Instrumente für einen großen Teil der Internetnutzer in den USA sind. Und der Trend geht eindeutig dahin, dass die Nutzung dieser Tools weiter steigen wird.

Hier die wichtigsten Fakten des Reports:

  • 57% der erwachsenen Internetnutzer verwenden Suchmaschinen, um Informationen über sich selbst online zu finden (gegenüber 47% im Jahr 2006).
  • 46% der Internetnutzer suchen online nach Informationen über Menschen aus ihrer Vergangenheit (gegenüber 36% in 2006).
  • 38% der Nutzer haben Informationen über ihre Freunde gesucht (gegenüber 26% in 2006).
  • 44% der Erwachsenen haben online aus beruflichen Gründen nach Informationen über bestimmte Personen gesucht.
  • 31% der erwerbstätigen Internetnutzer haben nach Informationen über Mitarbeiter, Kollegen, Geschäftspartner oder Wettbewerber gesucht (gegenüber 23% im Jahr 2006).
  • 16% aller Internetnutzer haben online nach Informationen über ihren Partner oder einen möglichen zukünftigen Partner gesucht (gegenüber 9% im Jahr 2006).
  • 40% der Internetnutzer sagen, dass sie von jemandem aus ihrer Vergangenheit online gesucht und kontaktiert wurden (gegenüber 20% in 2006).

Personaler nutzen Informationen aus dem Netz

30. März 2010

Negative Einträge im Internet haben Einfluss auf die Job-Chancen eines Bewerbers.

Schon die aktuelle Datenschutz-Studie von Microsoft zum Thema Online-Reputation Management hat gezeigt, dass ein überwiegender Teil der Personalentscheider Informationen zu Bewerbern im Netz suchen. Nur 6% der deutschen Recruiter nutzen laut dieser Studie keine Informationen zur Online Reputation von Kandidaten! Das Internet kann also durchaus zur Karrierefalle werden…

Auf dem Personaler Blog bin ich auf eine weitere interessante Untersuchung zu diesem Thema gestoßen: Holger Brecht-Heitzmann, Marcel Gröls und Thorsten Reichmuth bewarben sich in einem Experiment mit Hilfe einer Fake-Identität, die von den Personalern als homosexueller, linksextremer Scientologybefürworter eingestuft wird, bei 150 Unternehmen. Bei den gleichen Unternehmen bewarben sich die Autoren ebenfalls mit einer fiktiven Person, über die keine Informationen im Internet standen. Beide Identitäten hatten einen sehr ähnlichen Lebenslauf und ihre Qualifaktionen waren vergleichbar (Quelle: Zeitschrift für Personalforschung). weiter lesen »

Egomarketing mit Yasni

19. März 2010

Die Online Reputation hat großen Einfluss auf die Job-Chancen von Bewerbern.

Auf bwl24.net ist ein sehr interessanter Artikel zum Thema Egomarketing mit Yasni erschienen. Die Kernaussage des Artikels ist, dass die aktive Präsentation der eigenen Person und der eigenen Fähigkeiten zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. Die häufigsten Quellen von Informationen zur Online-Reputation von Personen sind aktuell Suchmaschinen und Soziale Netzwerke. Erschreckend ist allerdings, dass aktuell weniger als die Hälfte aller Internetnutzer aktiv den eigenen Ruf im Netz pflegen! Dabei ist das doch mit einem kostenlosen Profil bei Yasni so einfach:

  • Sichtbarkeit der eigenen Person in Suchmaschinen und damit die eigene Reichweite erhöhen
  • Kontinuierliches Monitoring zu Webergebnissen zum eigenen Namen
  • Abgrenzen von Namensvettern und erhöhen der eigenen Glaubwürdigkeit bzw. der eigenen Reputation weiter lesen »

Privatsphäre-Paradoxon in Deutschland

12. Februar 2010

Und ein paar Zahlen zum Status des Internets im Jahr 2009 gleich dazu.

Das Thema Privatsphäre wird in Deutschland aktuell sehr heftig und kontrovers diskutiert. Der Gründer von Facebook hat sich kürzlich zu dem Thema Privatsphäre im Internet geäußert und das Thema Online Reputation Management ist bereits jetzt eines der wichtigsten Themen 2010. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte rund um die verfügbaren Informationen im Web ist die aktive und nachhaltige Pflege des eigenen Rufs im Netz wichtiger denn je.

Einen sehr interessanten Blick auf die Diskussion in Deutschland rund um die Privatsphäre hat der Journalismus-Guru Jeff Jarvis in seinem Blog BuzzMachine aufgeworfen – er betitelt seine Beobachtungen als das Privatsphäre-Paradoxon. weiter lesen »

blogoscoop

Namens-Updates  13.02 |12.02 |11.02 |10.02 |09.02 |08.02 |07.02 | Archiv