Gastbeitrag von Hendrik Köhler:
Der Begriff “Reputation” gibt die Wahrnehmung Ihrer Person wieder,
welche in diesem Zusammenhang durch den Ruf gewertet wird. Dem
Gegenüber bietet Ihr Ruf eine Abschätzung Ihrer Glaubwürdigkeit,
Professionalität und schafft Grundlage einer ausgewogenen
Zusammenarbeit. Der Spruch “Ihr Ruf eilt Ihnen voraus” gewinnt zu den
Zeiten des multimedialen Zeitalters eine ganz neue Bedeutung. Wo
früher die kühnen Redner, tapfere Pistolenhelden oder herausragende
Wissenschaftler es zu einem guten Ruf brachten, gilt es heutzutage als
Pflichtdisziplin für den “kleinen Mann” ihren Ruf aufrecht zu erhalten.
Durch das Internet haben lokale Persönlichkeiten eine überregionale
Reichweite erlangt. Die Verknüpfung mit potenziellen Kunden oder
Geschäftskontakten z.b. in sozialen Netzwerken ergeben große Chancen
für Geschäftsmöglichkeiten und Synergien. Bei entsprechend geübter
Kommunikation im Netz lassen sich potenzielle Multiplikatoren für Ihre
Message überzeugen. Weiterhin ist es durchaus sinnvoll sich im Vorfeld
über seinen Kontakt zu informieren, wenn das erste Meeting vereinbart ist. Schaffen Sie ebenso über sich ein entsprechend reales, unverfälschtes Bild im Netz, um auch in der Realität den Wiedererkennungswert zu bewahren. Ein unrasiertes Gesicht würde dem gepflegten Profilbild im Transport Ihrer geplanten durchweg gleich geprägten Self-Marketing Strategie widersprechen.
Unerfahrene Nutzer haben leider noch die “im Internet kennt mich eh niemand” Einstellung, welche bei Nichtbeachtung gewisser Regeln zu nachhaltigen Rufschädigungen führen kann. Extrem findet dies unter Jugendlichen statt, welche ohne Überlegung Videos, Bilder oder Beiträge veröffentlichen, wodurch sie lebenslang ihren Ruf schädigen können. Durchaus schädigend, wenn der zukünftige Arbeitgeber des Traumjobs das Partyvideo von vor 5 Jahren im Internet entdeckt. Für das Unternehmen aber hilfreich, um die wirkliche Person zu erkennen, die hinter Sakko und top Bewerbungsmappe steckt. weiter lesen »
Der Experte für Online-Reputationsmanagement Andy Beal hat in seinem Blog auf Forbes.com 11 ungeschriebene Gesetze zum Thema Online Reputation aufgeschrieben. Womit sie dann ja eigentlich gar nicht mehr ungeschrieben sind. Egal…vielen Personen (und vor allem reputationsbewussten Yasnianern) dürften die meisten dieser Regeln schon bekannt sein. Schwierig ist hier meiner Meinung nach auch, dass in den 11 Gesetzen nicht zwischen Personen und Unternehmen unterschieden wird. Hier können sich die Tipps zur Steuerung und Pflege der Online Reputation ja durchaus unterscheiden.
Als kleine Ergänzung zu unserem letzten Blogbeitrag zum Thema Egomarketing und als Diskussionsgrundlage taugen die Gesetze aber allemal. weiter lesen »
Wie bereits in einem unseren letzten Blogbeiträge angekündigt, beteiligt sich Yasni als Premium-Sponsor am “größten Marketing-Gewinnspiel” aller Zeiten. Wir stellen für das Gewinnspiel 10 x 1 Jahresmitgliedschaft für die Business Research im Wert von je 284,17€ und 50 x 1 Jahresmitgliedschaft für unsere Exposé Promotion im Wert von je 47,88€ zur Verfügung. Unternehmer und Privatpersonen müssen heutzutage gleichermaßen die eigene Online Reputation im Auge behalten. Damit der Ruf im Internet nicht leidet, muss aktives Reputation Management betrieben werden. Dies ist in Zeiten des Web 2.0, wo jeder partizipieren und seine Meinung kundtun kann, wichtiger denn je. Egomarketing ist allerdings kein Sympathie-Wettbewerb, sondern die effektive Vermarktung der eigenen Person und eine nachhaltige Steuerung der eigenen Internet-Präsenz.
Auch die Privatsphäre im Internet ist aktuell ein vieldiskutiertes Thema. Dabei wird häufig übersehen, dass es heute unabdingbar ist, als Unternehmer und Führungskraft im Web präsent zu sein und damit Informationen über sich zu teilen. Eine Person, die keine Informationen über sich im Netz preisgeben oder teilen will, wird dessen Potential nie in vollem Maße nutzen können. Dabei ist es aber wichtig, die Daten aktiv und nachhaltig zu steuern. Das beinhaltet auch, mit privaten oder intimen Informationen vorsichtig im Web umzugehen. Ebenso wichtig ist ein regelmäßiges Monitoring. Damit kann auch im Falle eines möglichen Identitätsdiebstahls im Web schnell reagiert werden.
Bei weiterem Interesse an diesen Themen gibt es hier noch ein Interview auf dem marketingshop blog, welches Catherine Kimmle mit meiner Wenigkeit (Florian Schütz) geführt hat.
Negative Einträge im Internet haben Einfluss auf die Job-Chancen eines Bewerbers.
Schon die aktuelle Datenschutz-Studie von Microsoft zum Thema Online-Reputation Management hat gezeigt, dass ein überwiegender Teil der Personalentscheider Informationen zu Bewerbern im Netz suchen. Nur 6% der deutschen Recruiter nutzen laut dieser Studie keine Informationen zur Online Reputation von Kandidaten! Das Internet kann also durchaus zur Karrierefalle werden…
Auf dem Personaler Blog bin ich auf eine weitere interessante Untersuchung zu diesem Thema gestoßen: Holger Brecht-Heitzmann, Marcel Gröls und Thorsten Reichmuth bewarben sich in einem Experiment mit Hilfe einer Fake-Identität, die von den Personalern als homosexueller, linksextremer Scientologybefürworter eingestuft wird, bei 150 Unternehmen. Bei den gleichen Unternehmen bewarben sich die Autoren ebenfalls mit einer fiktiven Person, über die keine Informationen im Internet standen. Beide Identitäten hatten einen sehr ähnlichen Lebenslauf und ihre Qualifaktionen waren vergleichbar (Quelle: Zeitschrift für Personalforschung). weiter lesen »
Zu den eigenen Fähigkeiten und Angeboten besser gefunden werden!
Wir haben unsere Nutzer nach den Vorsätzen für 2010 befragt und die große Mehrheit gab an, im kommenden Jahr vor allem die eigene Sichtbarkeit im Internet erhöhen zu wollen, um selbst besser gefunden zu werden.
Unsere Umfrage zeigt, dass das Web längst nicht mehr nur zur Kommunikation mit schon bekannten Personen genutzt wird, sondern zunehmend, um von potenziellen Geschäftspartnern besser gefunden zu werden. Dies bestätigt unserer Ansicht nach das gestiegene Bewusstsein für eine pro-aktive persönliche Darstellung im Netz. Für uns ist daher gleichfalls klar, dass Ego-Marketing bereits eines der ganz großen Themen des Jahres 2010 ist. Zu den eigenen Fähigkeiten und Angeboten im Netz findbar zu sein ist nicht mehr nur für Marketingleute, Journalisten, Ärzte und Anwälte wichtig. Je höher die Sichtbarkeit der jeweiligen Person mitsamt ihrer Fähigkeiten oder Angebote im Netz ist, desto eher kann diese besser und von mehr Menschen gefunden werden. weiter lesen »

